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From Perth To Alice Springs

Der Holland-Track "is a tribute to the courage of John Holland, Rudolph Krakouer, David Krakouer, John Carmody, who left Broome Hill on 14. April 1893, to cut a shorter route to the Gold Rush from the South-West of the Colony. They crossed this point (Hyden) on 19 May 1893 and reached Coolgardie on 18 June 1893".

1892 wurde Gold in Coolgardie gefunden und löste einen weltweiten Goldrausch aus. Die meisten Goldsucher machten sich vom Hafen Fremantle bei Perth aus auf den Weg nach Osten durch 500 km nahezu unbesiedelte wasserlose Steppen und Halbwüsten. Sehr viele starben unterwegs an Hunger und Durst. John Holland und sein Team nahmen den Hafen Albany an der Südwestküste zum Ausgangsort und schlugen einen Weg durch das teilweise schon besiedelte Farmland und semiaride Eukalyptuswälder, wo das Wasser nicht ganz so knapp war.

Der gesamte Holland-Track ist rund 400 km lang. Er beginnt bei Broomhill und führt bis Hyden meist durch Farmland, zum Teil auch auf asphaltierten Straßen. Ab Hyden ist er nur noch eine schmale Fahrspur durch unbesiedeltes Buschland bis Coolgardie. Dieser Weg ist heute ein 4WD-Track, der vor allem im Frühjahr zur Wildflower Season sehr reizvoll ist.

23. September 2003.
Start in Hyden. Vorher haben wir noch einen Abstecher zum berühmten Wave Rock gemacht, einem Felsen, der einer versteinerten Welle sehr ähnlich ist.

Wave Rock

Vor uns liegen nun 200 km unbesiedeltes Buschland ohne Tankstelle und Supermarkt. Das ist eine für Australien vergleichsweise kurze Distanz, aber da man nie weiß, in welchem Zustand der Track ist, kann die Fahrt mehrere Tage dauern, vor allem wenn man immer wieder austeigt, um die Weite und Stille der Landschaft zu genießen und im Busch frei campen will.

Es hat in der letzten Zeit viel geregnet, doch im Visitor-Center von Hyden erfahren wir, daß der Track geöffnet ist. Die "Sraßenverhältnisse" sind im sandigen Heideland meist gut, im Wald dagegen müssen tiefe schlammige Pfützen durchquert werden. Aber: no rain, no wildflowers. Jetzt werden wir dafür mit unzähligen blühenden Pflanzen, Sträuchern und Büschen belohnt. Die Farben und der teilweise berauschende Duft werden umso intensiver, je weiter wir nach Nordosten kommen und je wüstenähnlicher die Landschaft wird.

Die größte Artenvielfalt findet sich auf einigen kürzlich durch Buschfeuer abgebrannten Flächen.

Along the Holland Track
Wildflowers
Wildflowers
Pink Star Flower Wattle (Acacia) Spider Orchid Grevillea
Thursday Rock
Camp at Thursday Rock
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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