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| Going North To Cape York | ||||||||||||
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Mittags geht es auf dem recht abenteuerlichen
Da wir keine Lust haben, durch den berüchtigten Jardine River zu fahren (150m breit, sandig und voller Crocs) biegen wir auf die nördliche Bypass Road ab und nehmen die Flußfähre für stolze 80 AUS Dollar, hin und zurück immerhin. Das ganze Gebiet ist im Besitz de Injinoo Aboriginals, und die nehmen für die Flußüberquerung und das Besuchen ihres Gebietes gutes Geld. Nach weiteren 40 km sind wir in Bamaga. Donnerstag, 11. Dezember 2003 Wir übernachten auf einer felsigen Kuppe oberhalb der Nanthau Beach, etwas südlich des Cape York. Herrlicher Wind, ein klarer Sternenhimmel, kaum Mücken. Etwas bedrohlich ist nur das Wetterleuchten ringsum, aber da man nur Bltze aufzucken sieht und keinen Donner hört, sind die Gewitter noch weit weg. Von hier haben wir einen "million-dollar-view" auf einen wunderschönen leeren Sandstrand, im Vordergrund Pandanus Trees. In Europa unbezahlbar! Freitag, 12. Dezember 2003 Wir verbringen noch einen Tag in der Umgebung und erreichen nachmittags Seisia. An der Schiffsanlegestelle wird jetzt geangelt. Besonders die Kinder sind sehr eifrig und überbieten sich gegenseitig: zuerst werden direkt unter der Anlegestelle kleine Fische geangelt, die dort in riesigen Schwärmen vorkommen. Diese kleinen Fische werden lebend an Angelhaken befestigt und dienen als Köder für die begehrten großen Fische: Queenies. Die auch in großer Zahl anbeißen und schnell vom Angelhaken gerissen werden, da sie sich heftig wehren. Doch man läßt sie einfach liegen, bis sie verenden, und das kann lange dauern. Verdammt gut, daß Fische nicht schreien! Ich sehe dem Geschehen mit sehr gemischten Gefühlen zu. |
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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