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| Down South To The High Country | |||||||||
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Dienstag, 20. Januar 2004 Und die Stadt ist, abgesehen von der dicht bebauten City, sehr weitläufig mit unendlich vielen Vororten. Trotz aller Hektik ist die Atmospäre in Brisbane eher gelassen und freundlich, "easy going", sicherlich verstärkt durch das subtropische Klima und den sich durch die Stadt schlängelnden Fluß mit vielen Parks und Botanischen Gärten. Brisbane scheint eine weiße Stadt zu sein, Aborigines sehen wir nur sehr selten, dafür viele Menschen aus Japan, China, Indonesien.
Das Agebot an aktueller Kunst ist sehr vielseitig und interessant, vor allem die zeitgenössische Kunst aus dem Bereich Ozeanien oder Videokunst aus Südost Asien ist in Deutschland eher selten zu sehen. Die Queensland Art Gallery hat eine sehr interessante Sammlung. Spannend für uns ist auch die Ausstellung "Storyplace", die die vielfältigen Aspekte der Indigenen Kunst des Cape York zeigt. Mit einem recht heiklen Thema beschäftigt sich die Ausstellung 1SQUARE MILE - brisbane boundaries im Museum of Brisbane in der City Hall. Gemeint ist damit eine Sperrzone für dunkelhäutige Menschen nach Einbruch der Dunkelheit bis zum Sonnenaufgang. Aborigines mußten über Nacht die Stadt verlassen. Von etwa 1846 bis 1870 galt dieser "Police Act", der später von verschiedenen anderen "Acts" abgelöst wurde, mit denen das Leben der Aborigines in Brisbane reglementiert wurde.
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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