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| Down South To The High Country | ||||||||||||
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Dienstag, 17. Februar 2004 Mittwoch, 18. Februar 2004 Endlose Weite, Stille. Berge, die seit Jahrmillionen durch Wind und Regen stetig abgetragen wurden, an der Ostflanke stärker als an der Westseite der von Norden nach Süden verlaufenden Bergkette. Wir begegnen auf der langen Wanderung nur sehr wenigen Menschen, treffen dafür aber einen Echidna, ein igelartiges, Eier legendes Säugetier, eines jener uralten seltsamen Wesen, die es nur in Australien und Neuguinea gibt. Das Weibchen legt Eier, brütet sie aus und die ausgeschlüpften Jungen werden mit Milch gesäugt.
Das Tier ist rund 50 cm groß, ernährt sich von Ameisen und Termiten und hat sich an alle australischen Landschaften und Klimazonen angepasst, von den Wüsten über die Tropen bis zum alpinen Hochland, wo es den Winter hindurch schläft. Es gibt auf der Erde nur noch ein weiteres Tier dieser Säugetiergruppe, den Platypus, der in den Flüssen Australiens und Neuguineas lebt.
Der Mount Kosciuszko ist kein optisch herausragender Berg, wie etwa der Mont Blanc, er ist einfach nur die höchste Erhebung einer Bergkette. Doch als wir endlich nach 12,6 km oben angekommen sind, ist es doch ein "erhebendes" Gefühl. In unserer Imagination sehen wir im Osten die wilde Küste des Südpazifik, im Süden Tasmanien, und im Nordwesten sogar fast die roten Sanddünen der Simpson Desert. Der Wind hier oben ist kalt und sehr heftig. Der anschließende 9.4 km lange Rückweg erscheint uns endlos.Nach gut 8 Stunden sind wir wieder auf dem Parkplatz des Charlotte Pass.
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Donnerstag, 19. Februar 2004
Samstag, 21. Februar 2004
Während eines großflächigen Feuers
vor rund einem Jahr sind große Teile des Waldes im High Country
abgebrannt. Obwohl die Eukalyptuswälder über faszinierende biologische
Strategien verfügen, sich vor der Hitze zu schützen oder nach
einem Brand wieder zu regenerieren, ist die Fahrt durch diese Wälder
doch recht deprimierend.
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Die Rinde isoliert die Bäume sehr wirkungsvoll gegen die Hitze und kann sich später abschälen. So können am Stamm neue Triebe wachsen. Anders als europäische Laubbäume werfen die Eukalypten ihre Blätter im Winter nicht ab, sondern erneuern regelmäßig ihre Rinde.Insgesamt hat man in Australien rund 700 verschiedene Arten Gum Trees gefunden, und 95% davon wachsen nur hier. |
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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