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| Southern Ocean To Simpson Desert | |||||||||||
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Samstag, 28. März 2004 Das angenehme Leben der Ureinwohner änderte sich abrupt, als um 1840 europäische Siedler mit Rinder- und Schafherden das Land besiedelten. Känguruhs und Emus, die Nahrungsgrundlage der Aboriginals wurden vertrieben und mit ihnen (meist mit Gewalt) die Djab Wurrung People. Die Menschen, die trotzdem blieben, wurden in Missionen gebracht, wo es ihnen verboten wurde, ihre Sprache zu sprechen und ihre Zeremonien abzuhalten. Große Teile der alten Kultur und auch das Wissen um die Felszeichnungen gingen verloren. Erst seit kurzer Zeit werden Anstrengungen unternommen, Reste der Traditionen wieder aufzufinden und zu konservieren. Das genaue Alter der Bunjil-Zeichnung ist nicht bekannt, Untersuchungen zeigen nur, daß sie weitestgehend mit tradtionellen Ockerfarben der Koori erstellt wurde, jedoch einige Teile 1911 mit europäischen Farben übermalt wurden. Leider ist die Höhle von ignoranten Besuchern immer wieder mit Graffities verunstaltet worden. Deswegen mußte sie um 1960 mit Gittern gesichert werden.
Jetzt im Herbst ist es hier sehr angenehm mit heißen Tagestemperaturen, aber schon kühlen Nächten. Leider ist das Land auch hier recht trocken und wartet dringend auf den Winterrregen. Nördlich der Grampians beginnen die Halbwüsten und Steppen Victorias und New South Wales'. Dort wird es keine ausgedehnten Eukalyptuswälder und auch keine Kookaburras mehr geben. Wir werden ihr wunderbares Gelächter vermissen.
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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