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| Southern Ocean To Simpson Desert | ||||||||||
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Montag, 29. März 2004 Vor mehr als 50.000 Jahren war der See noch ständig unter Wasser und bot Nahrung und Lebensraum für Aborigines. Vor rund 20.000 Jahren begann der See auszutrocknen und eine wüstenhafte Landschaft zu formen, die sich durch Wildfeuer, Trockenheit und Überschwemmungen ständig veränderte. Stetige Westwinde schufen dabei im Osten des Sees ein erhöhtes Ufer aus Sand und Lehmstaub. Mit der Ankunft europäischer Siedler kamen auch die Schafe und Kaninchen an den Mungo Lake und die Zerstörung des Seeufers begann. 1864 wurde die Mungo Farm errichtet. Die Schafhirten waren überwiegend Aboriginals, doch als chinesische Arbeitskräfte von den erschöpften Goldfeldern auf die Farmen zogen, wurden die Aboriginals in die Missionen abgeschoben. 1869 wurde der Mungo Woolshed gebaut. Er hatte Platz für 30 Scherer gleichzeitig, die jede Saison rund 50.000 Schafe bearbeiteten. Bis etwa Mitte der 70er Jahre des 19. Jhd. waren die Bedingungen für die Schafzucht durch regelmäßige Regenperioden sehr gut, doch das änderte sich schnell. Die Überweidung durch Schafe und langanhaltende Trockenheit führten zur Versteppung des Landes und zu starker Erosion, die ältere Sand- und Lehmschichten und mit ihnen Skelette, Knochen, Muscheln und Werkzeuge freilegten. Sie sollen bis zu 60,000 Jahren alt sein. Seit 1979 ist das Gebiet National Park und wurde 1981wegen seiner kulturellen Funde zur World Heritage Area erklärt. So entstanden die "Walls of China", die heute
eine fotogene Touristenattraktion bilden, mit bizarren Sandformationen
und weiten Sandünen 'dank' der Umweltzerstörung durch menschliche
Nutzung.
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| Schafe gibt es hier heute nicht mehr, die Kaninchen sind weitgehend ausgerottet, doch zahllose herumstreunende verwilderte Hausziegen sorgen weiter für Umweltschäden. Sie werden in regelmäßigen Abständen abgeschossen, aber es bleiben immer ein paar übrig. Inzwischen haben die einheimischen Känguruhs den Park wieder für sich entdeckt. | ![]() |
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Mittwoch, 31. März 2004 |
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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