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| Southern Ocean To Simpson Desert | |||||||||
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Sonntag, 4. April 2004 Lake Eyre besteht aus zwei getrennten Seen, Lake Eyre South and North. Sie bilden das Sammelbecken für das Regenwasser von mehr als einer Million Quadrat Kilometern und sind der zentrale Sammelpunkt aller Regenfälle im Outback, da der See am tiefsten Punkt des Kontinents liegt ( 15,2 m unter dem Meeresspiegel). Normalerweise ist Lake Eyre eine trockene Salzfläche, doch nach sehr starken Regenfällen im tropischen Norden Australiens oder in Central Queensland wird er mit Wasser aus den Flüssen gefüllt. So kommen auch die Fische in die Wüste und mit ihnen die Wasservögel. Hier werden wir den Regen wiedertreffen, der uns im Dezember/ Januar in Queensland nass gemacht hat.
Wir campen drei Tage lang am schattenlosen Ufer des blendend weißen Salzsees bei 45°C in der Sonne, ständig umsummt von Fliegen. Das Wasser ist von hier aus nicht zu sehen, und auch zu Fuß unerreichbar. Doch ein Schwarm lärmender Corellas, der sich am Ufer niederlässt, zeigt an, dass das Wasser des Sees nicht allzu fern sein kann.Die Tage sind viel zu heiß, doch bei Sonnenuntergang wird es angenehm, das Licht wird wunderschön, fast unwirklich und der Mond geht zeitgleich auf. Im warmen Nachtwind bei Vollmond und klarem Himmel vergessen wir die Hitze des Tages und die Fliegen. Am Abend kommen noch andere Camper über Nacht an den See und wir sitzen stundenlang zusammen, ohne künstliches Licht, der Mond ist hell genug. Bei Tagesanbruch ist es noch kühl und der See wirkt zeitlos, nach Sonnenaufgang wird es schnell wieder heiß.
Mittwoch, 7. April 2004
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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