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| Southern Ocean To Simpson Desert | ||||||||||
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Donnerstag, 8. April 2004
1915 wurden die ersten Opale hier gefunden; wie bei einem Goldrausch kamen die Menschen in die Wüste und haben angefangen zu buddeln. Viele Relikte origineller Fahrzeuge und Arbeitmaschinen sind noch überall in der Stadt zu finden. Coober Pedy ist vor allem eine Arbeiterstadt, in der es nicht immer friedlich zugeht. Alkoholismus, Gewalt und Rassenkonflikte sind an der Tagesordnung, die Touristen bekommen davon nicht viel mit, aber nächtliches Geschrei und Gebrüll auf den Strassen, quietschende Autoreifen und Hundegekläff sind nicht selten. Coober Pedy ist ein skurriler Ort, Filme wie "Priscilla, Queen of the Desert", Mad Max oder Wim Wenders "Bis ans Ende der Welt" wurden teilweise hier gedreht.
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| Rund
30 km nördlich der Stadt mitten in der Wüste liegen die Breakaways:
unterschiedlich erodierte Hügel und Tafelberge aus Sandstein, dessen
verschiedene Farben am späten Nachmittag in allen Schattierungen von
Rot über Gelb bis Weiß leuchten.
An den Breakaways vorbei führt auch der Dogfence, der längste Zaun der Welt, der über 5300 km die Schafzuchtgebiete im Südosten Australiens Dingo frei hält. Den Wildhunden wird nachgesagt, dass sie mitunter in einer Nacht bis zu 50 Schafe reissen,weit mehr als sie zur Nahrung benötigen. Der Zaun ist ist ein riesiges Projekt, das ständig unterhalten werden muß, in einem Land, in dem Überflutungen die Landschaft verändern, Känguruhs und Emus gegen den Zaun anrennen, Kaninchen und Wombats ihn einfach untergraben und so immer wieder Durchschlupf für Dingos schaffen. 'Fenceriders' (heute in Geländewagen) patrollieren in regelmäßigen Abständen entlang des Zauns und legen vergiftete Köder aus. Leider wird der Zaun auch immer wieder zur tödlichen Falle für andere Tiere.
Samstag, 10. April 2004 |
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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