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| To Kakadu And The Kimberley | |||||||||
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Donnerstag, 10. Juni 2004 Mit Gavin und Patsy fahren wir (4 Teilnehmer) mitten in den Busch, probieren Wasserlilien, graben Wurzeln mit unaussprechlichen Namen aus dem Boden, pflücken Panadanusblätter, um daraus Flechtmaterial für Körbe und Dillybags zu gewinnen und puhlen fette weisse Maden (wichetty grubs) aus Baumstämmen, um sie später am Feuer zu rösten:"Bushtucker". Patsy zeigt uns, dass man die Blüten des Turkeybush zwischen den Händen zerrreiben kann, sie riechen leicht nach Citronella Öl und sollen Mücken abwehren. Wir verlassen uns jedoch lieber auf unser Mückenspray, die Moskitos hier sind wirklich gemein. Am Campfeuer werden die Wurzeln geröstet, sie schmecken entfernt nach Kartoffeln, die Maden kommen in die Asche, sie zu probieren wird zur Mutprobe. Gavin backt Damper (Brot) mit Waterlily-Samen in der Asche, dazu gibt es im Feuer geröstetes Büffelfleisch und Tee aus dem Billy. Und einen fantastischen Sonnenuntergang. Patsy lebt hier im Busch und leitet mit ihrem Partner Dave eine Wasserbüffelfarm, streng abgezäunt vom Restgebiet des Kakadu. Wasserbüffel wurden um 1930 nach Australien eingeführt, zur Gewinnung von Fleisch und Häuten. Nach der Schließung der Stations wurden rund 50 Tiere freigelassen, die sich innerhalb weniger Jahrzehnte enorm vermehrten und die sehr sensiblen Biotope der Floodplains zertrampelten und zerstörten. Die Tiere wurden in groß angelegten Jagdaktionen erschossen, bis auf einen kleinen Rest, da die hier lebenden Aborigines weiterhin Wasserbüffel zur Fleischgewinnung züchten wollten.
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Freitag, 11.Juni 2004
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© 2004 Ingrid Weidig, Bernhard Boedeker
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