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17. Tag, Mittwoch, 21. Juli 2004
Ein Drittel Regenbogen und ein spektakulärer Sonnenaufgang
in einem horizontalen Streifen unter der Wolkendecke. Durba Range, leuchtendes
Rot und Grün. Wir werden heute weiterfahren zum nächsten Highlight,
der Calvert
Range. Sie liegt zwar 40 km von der Canning Stock Route entfernt,
aber soll sehr schön sein. 30km südlich von Durba Spring entdecken
wir zum ersten Mal in diesem Australienjahr die spektakulären intensivroten
Sturts Desert Pea. Nachmittags kommen wir an der Calvert Range an und
finden einen schönen Übernachtungsplatz vor eine Höhle
in dieser uralten stark verwitteren und zerklüfteten Felsenlandschaft.
Der Sonnenuntergang mit Blick auf die weite Sandwüste ist fantastisch.
Ganz in der Ferne leuchtet die Durba Range.
18. Tag, Donnerstag, 22. Juli 2004
Wir machen eine Rundfahrt um die Range und immer wieder Walks in die kleinen
Schluchten, entdecken zahlreiche Höhlen, in denen Menschen gelebt
haben, immer in der Nähe von Quellen. Man kann die glattgeschliffenen
Felsen erfühlen, die Zeichnungen an den Wänden, oft unter der
Decke der Höhlen finden. Dort sind sie am besten vor der Sonne und
der Witterung geschützt und können Tausende von Jahren überdauern.
An einer fast senkrechten Felsenwand sind menschengroße Figuren
und Muster in den Stein eingraviert. Wir haben keine Informationen gefunden
über ihre Bedeutung oder ihr Alter. Auch einge liegende Steine sind
mit Eingravierungen versehen, vielleicht ist es eine Emu Spur? Ähnliche
Zeichnungen finden sich auch an den Wänden der Höhle. Wir haben
die straußengroßen Laufvögel hier mehrfach gesehen. Aber
das sind nur Spekulationen.



19. Tag, Freitag, 23. Juli 2004
Wir verlassen die Calvert Range und machen Mittagspause an Well
15. Fantastisch klares Trinkwasser finden wir hier, nur 2m unter der
trockenen Oberfläche! Dank der guten Arbeit der Well Re-Construction
Party vom Juli 1998 können wir hier unsere Wasservorräte auffüllen.


Wie soviele anderer Wells die Canning errichtet hat, ist auch dieser
in der Nähe eines native well. Ohne die Hilfe von Aborigines, die
diese Wasserstellen kannten, hatte er viele wahrscheinlich nie gefunden,
und das ganze Unternehmen wäre gescheitert. Ohne diese Brunnen wäre
auch unsere Fahrt durch die Wüste sehr bedenklich geworden.
Wir campen an Well
13. Brot backen im Campfire unter sternenklarem Himmel. Der Viertelmond
liegt auf dem Rücken, Fledermäuse umschwärmen uns, Nachtfalter
stürzen sich blindlings ins Licht und verbrennen leise knisternd
im Feuer. Es wird eine kalte Nacht.

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